Sitemap | Suche | AGB & Sonderbedingungen | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzhinweis

Raiffeisenbank Grevenbroich eG


Me!ne Bank
Startseite
Aus der Region
Kontakt & Service
Links
 Mittwoch, der 08. September 2010 |  Sie sind hier: Start > Sterne_des_sports > Botschafter_hambuechen

 Interview mit Fabian Hambüchen – Botschafter der 'Sterne des Sports'

Sterne des SportsMehrfacher Europameister, Weltmeister und Olympia-Dritter von Peking 2008 – Fabian Hambüchen, Jahrgang 1987, gehört schon lange zur absoluten Weltspitze im Geräteturnen. Nun hat er noch eine weitere Aufgabe übernommen. Er ist Botschafter des Wettbewerbs „Sterne des Sports“, den der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken Raiffeisenbanken seit 2004 ausschreiben.

Herr Hambüchen, warum haben Sie das Amt als Botschafter der 'Sterne des Sports' angenommen?

Mir gefällt dieser Wettbewerb, weil er endlich einmal die in den Mittelpunkt stellt, die sonst meistens ganz im Stillen dafür sorgen, dass die Vereinsarbeit läuft – die vielen Tausend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Sportvereinen in Deutschland.

Zu ihren ersten Pflichten bei den „Sternen des Sports“ gehört es, als Mitglied der Bundesjury die Bewerbungen der 17 Finalisten zu bewerten. Welche Eindrücke haben Sie dabei von der Vereinsarbeit bekommen?

Die tollen Ideen der Sportvereine haben mich alle begeistert. Wie breitgefächert die wichtige Arbeit der Sportvereine ist, das zeigen schon die Beispiele der ersten Drei im vergangenen Jahr. Der Polizeisportverein Saar gibt chronisch Kranken und Behinderten die Freude an der Bewegung zurück. Der TuS Ellern schafft es durch Kooperationen mit anderen Vereinen, das Sportangebot auszubauen, ohne dass die Beiträge steigen. Und die Karower Dachse aus Berlin sorgen dafür, dass sich Schüler mit gesunder Ernährung beschäftigen. Die 'Sterne des Sports' sind also noch vielseitiger als ein Sechskampf im Turnen.

Sie haben ja in der Jury viele Bewerbungen gesehen. Haben Sie vielleicht ein paar Tipps für Vereine die sich jetzt bewerben wollen?

Ich finde dass die Idee oder das Ziel der Maßnahme deutlich herausgestellt werden sollte und zwar ganz am Anfang. Außerdem sollte man nicht alles was der Verein macht in eine Bewerbung hineinstecken, dass beeindruckt nicht, sondern verwirrt eher. Lieber etwas weniger Informationen, dafür aber fokussiert auf die jeweilige Maßnahme. Wichtig ist auch eine gute Gliederung, eine Struktur der Bewerbung. Und Fotos sollte man nicht vergessen, denn die zeigen die Maßnahme, mit der sich der Verein bewirbt und - falls - vorhanden natürlich auch Presseartikel.

Anders als bei Ihnen im Profi-Sport geht es bei den 'Sternen des Sports' nicht um Bestzeiten oder Höchstleistungen, sondern um das gesellschaftliche Engagement. Wie finden Sie das?

Das ist der Grund, warum ich die 'Sterne des Sports' für eine Super-Sache halte. Kein anderer Wettbewerb, der die Ehrenamtlichen für die vielen Stunden freiwilliger Arbeit in den Sportvereinen belohnt, hinterlässt solchen Eindruck in den Medien und bei allen Beteiligten.

Warum ist die Basisarbeit der Vereine auch für den Spitzensport so wichtig?

Ganz einfach, weil wir da alle unsere Karriere angefangen haben. Bei mir zum Beispiel war das ein ganz klassischer Fall: Mein Vater hat die Turner im Verein trainiert, mein großer Bruder Christian hat dort geturnt – und ich wollte das machen, was er macht. So habe ich schon als Kleinkind im Pampers-Alter Stunden in der Turnhalle verbracht und mich dort zuhause gefühlt.

Könnten Sie sich denn vorstellen, sich für Ihren Heimatverein die TSG Wetzlar-Niedergirmes ehrenamtlich zu engagieren?

Im Moment habe ich leider wirklich einen engen Terminkalender und verpasse sogar die meisten Vereinsfeiern. Aber wenn ich irgendwann später meine aktive Karriere im Spitzensport beende würde ich am liebsten mit Kindern arbeiten.

Herr Hambüchen, vielen Dank für das Gespräch.

Online-Banking


easyCredit


   © Raiffeisenbank Grevenbroich eG  |  Letzte Änderung: 24.04.2010 09:04 h