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Schützen Sie sich und Ihre Daten!
Angesichts einiger noch unterschätzter Gefahrenquellen empfehlen wir
Ihnen, im Internet nicht allzu unbedacht mit sensiblen Daten umzugehen.
Beachten Sie daher die folgenden Sicherheitstipps für den Umgang mit
Ihren persönlichen Kundennummern und Passwörtern.
Empfehlungen fürs Onlinebanking
- Speichern Sie vertrauliche Daten wie PIN und TAN oder Passwörter
nicht auf Ihrer Festplatte.
- Geben Sie niemals per E-Mail Ihre persönlichen Daten wie
Bankkonten, PIN und TAN, Kreditkartendaten oder Passwörter preis.
- Ändern Sie - wenn möglich - regelmäßig Ihre PIN und Passwörter.
- Lassen Sie den Online-Zugang sofort sperren, falls Sie Ihre TAN
- Liste verlieren.
- Benutzen Sie für das Onlinebanking möglichst keine Rechner in
Internet-Cafes; hier sind Manipulationen Tür und Tor geöffnet.
- Bei der freien Wahl Ihres selbst gewählten Kennwortes sollten
Sie leicht zu erratende Kennwörter wie gleiche Zeichen und
regelmäßige Zeichenfolgen (12345) ebenso vermeiden wie Geburtstage,
Postleitzahlen, Telefonnummern oder bekannte Zeichenfolgen (wie 4711
und 0815).
- Vergewissern Sie sich stets, ob die auf der Webseite umfassend
geforderten Eingaben in Zusammenhang mit der von Ihnen gewünschten
Aktion Sinn machen.
- Geben Sie persönliche Daten möglichst nur über SSL -
verschlüsselte Internetseiten weiter und auch nur an Unternehmen,
die Sie kennen und denen Sie vertrauen. Internetbanking ist eine
solche SSL - gesicherte Anwendung. Sie erkennen eine verschlüsselte
Verbindung an einem Schlosssymbol im Browser oder daran, dass die
URL mit "https://" beginnt.
- Überprüfen Sie stets die Adresszeile Ihrer Internetbanking -
Anwendung. Selbst durch kleine Änderungen könnten die Daten, die Sie
eingeben, auf eine gefälschte Internetseite gelangen. Wenn Sie den
Verdacht haben, dass die vorliegende Webseite manipuliert ist,
verlassen Sie diese und befolgen Sie keinesfalls die dort
angegebenen Anweisungen. Informieren Sie ggf. Ihren Bankberater über
die auffällige Seite.
- Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen; teilen Sie
Unstimmigkeiten umgehend Ihrem Bankberater mit.
Schutz vor Gefahren im Internet Die Notwendigkeit, den eigenen PC
abzusichern, unterschätzen noch zu viele Anwender.
Wenn Sie folgende zehn Fehler vermeiden, sind Sie auf der sicheren
Seite:
- Eine Antiviren - Software fehlt völlig oder wird nicht ständig
aktualisiert.
- Eine Firewall ist überhaupt nicht installiert oder ist nicht
richtig konfiguriert.
- Möglichkeiten, die Windows und der Internet Explorer zur
Absicherung bieten, bleiben ungenutzt (etwa Dienste-Konfiguration,
automatische Updates, Internet - Sicherheitszonen).
- Ein Antispam-Tool fehlt auf dem System oder der Anwender klickt
auf Hotlinks in Spam - Mails bzw. Popups im Web.
- Passwörter werden zu simpel gewählt und sind leicht knackbar;
Multiuser - Systeme werden nicht sicher konfiguriert, etwa mit
eingeschränkten Benutzerkonten.
- Software wird von dubiosen Webseiten heruntergeladen und damit
Spyware installiert; die Infektionsgefahr beim Filesharing wird
unterschätzt.
- Der Anwender ist unzureichend informiert, nimmt die tatsächliche
Bedrohung durch Viren, Hacker und Online - Threats nicht ernst oder
vernachlässigt die PC - Sicherheit komplett.
- Wireless LAN bleibt ungeschützt, beispielsweise durch eine
fehlende WPA-Verschlüsselung.
- Auf dem PC sind zu viele nicht benötigte und unkontrollierte
Betriebssystem - Dienste aktiv, die potenziell Sicherheitslücken
aufweisen.
- Der Anwender verzichten auf Verschlüsselung von Daten und
E-Mails sowie auf Backups oder Images.
Das BSI informiert zum Thema Sicherheit
Heutzutage ist es wichtiger denn je, seinen
heimischen PC gegen Viren und Angreifer aus dem Internet zu schützen.
Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat hierzu
eigens ein Portal eingerichtet. Unter
www.bsi-fuer-buerger.de finden Sie
Tipps und Tricks, wie Sie Ihren Rechner gegen Gefahren aus dem Internet
schützen. |